Strandhochzeit planen: Diese 5 Dinge sollten Sie beachten

Strandhochzeit planen: Diese 5 Dinge sollten Sie beachten

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Strandhochzeit planen: Diese 5 Dinge sollten Sie dabei beachten

Palmen, weißer Sand und türkisfarbenes Wasser – es gibt wohl kaum eine romantischere Kulisse für eine Hochzeit als einen paradiesischen Strand. Kein Wunder, dass Beach Weddings hoch im Kurs stehen und das Angebot Jahr für Jahr größer wird. Aber die Traumkulisse ist nicht unbedingt ein Selbstläufer und birgt so einige Tücken, über die sich jedes Paar im Vorfeld Gedanken machen sollte. Schließlich soll das Postkarten-Potenzial am großen Tag doch gesichert sein, oder?

Strandhochzeit: Strand, welcher Strand?

Wer nicht gerade Besitzer einer Trauminsel in der Karibik, oder zumindest eines Privatstrandes auf beispielsweise Sansibar ist, muss sich bei der Wahl der Location wohl etwas mehr ins Zeug legen als andere. Aber keine Sorge, es gibt durchaus Strandkulissen, die etwas zugänglicher und teilweise sogar bezahlbar sind. Viele an der Küste gelegene Hotels bieten Optionen für Hochzeitsgäste an. Diese Angebote beinhalten meist die gesamte Ausrichtung der Feierlichkeit und sind damit das Rundum-Sorglos-Paket für Paare, die den Standard eines Luxushotels zu schätzen wissen.

Wer es individueller mag und eher von einem wilden Strand ohne großes Touristenaufkommen träumt, muss aber nicht zwangsläufig auf eine Guerilla-Zeremonie an den kaum bis gar nicht zugänglichen Buchten dieser Welt setzen. Es gibt Wedding Planner, die Beach Settings in ihrem Repertoire anbieten, die man buchen und mit der Unterkunft und der weiteren Tagesgestaltung seiner Wahl kombinieren kann. En Europa eignet sich hier zum Beispiel die Westküste Portugals, die dank eines ausgedehnten Naturparks vielerorts unbebaut ist. Viele Optionen gibt es auch in Kroatien und Griechenland. Die Vorteile hier: Insgesamt sind dort die Preise deutlich moderater als bei einer Hochzeit an klassischeren Orten wie Mallorca oder der Côte D’Azur.

Ratsam bei der Strandhochzeit: Ein Blick auf die Sonnenuhr

Gerade in Zeiten von « instagramable » Hochzeiten ist die Frage nach der Uhrzeit der Festlichkeit am Strand nicht unbedeutend. Denn: Das Ergebnis der Fotos für die Ewigkeit steht und fällt mit dem Licht. Wer also diffusen, in Pastellfarben getönten Hochzeitsbildern träumt, ist mit der sogenannten Golden Hour, der Lichtstimmung kurz vor der Dämmerung, am besten beraten und sollte seine Zeremonie entsprechend in den frühen Abend legen. Alternativ ist das Licht bei Sonnenaufgang noch ähnlich attraktiv, die damit einhergehenden Augenringe aller Beteiligten vermutlich eher weniger.

Es soll ja aber zum Glück immer noch Paare geben, die tatsächlich nicht ausschließlich für das perfekte Bild heiraten. Für die könnte ein eher konventionellerer Tagesplan mit einer morgendlichen, aber nicht allzu frühen Zeremonie Priorität haben. Auch das ist kein absolutes k.o.-Kriterium für schöne Fotos, aber grundsätzlich gilt: Je tiefer die Sonne steht, desto vorteilhafter und weniger grell ist das Licht. Die Mittagsstunden sind tatsächlich eher zu vermeiden, damit die Schatten nicht zu hart und unschön im Gesicht stehen. Und abgesehen von der Mittagshitze an vielen potenziellen Hochzeitsstränden, die den Gästen Schweißflecken auf die Hemden treiben würde, sollte man sich an einem öffentlichen Strand auch möglichst vor dem großen Ansturm der Badegäste d.

Aucune chaussure n’est faite pour marcher

Augen auf bei der Schuhwahl, liebe Beach Brides! Wäre dieses grundlegende Accessoire nicht ohnehin schon genügend anderen Kriterien ausgesetzt (« Kann ich den ganzen Tag auf diesem Absatz laufen? », « Ist der Farbton tatsächlich identisch mit dem des Kleides? »), Würde es spätestens hier zum Problème. Denn sind wir mal ehrlich, mit welchem ​​festlichen Schuh läuft es sich gut auf Sand? Aber keine Sorge, wir raten an dieser Stelle nicht zum Eheschwur in Flip-Flops. Es bleiben mehrere, wenn auch wenige adäquate Optionen: Zum einen können die angesagten Hippie-Vibes mit Blumenkranz und Vintage-Robe barfuß abgerundet werden. Wem das untenrum zu nackt ist, der kann außerdem auf « Barfuß-Sandalen », einen Fußschmuck aus Spitze, zurückgreifen. Der wirkt fast schon so elegant wie ein Brautschuh, beeinträchtigt den « Walk down the Aisle » aber nicht. Auch festes Schuhwerk darf eine Chance bekommen, wenn die Voraussetzungen stimmen: Spricht zum Beispiel gegen lässige Boots statt Stilettos? Oder einen hübschen Vintage-Teppich als Untergrund für den Einlauf der Braut? Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, fair wäre es, auch die Hochzeitsgäste mit einer kleinen Notiz auf die Problematik der eigenen Absatzwahl hinzuweisen, oder aber temporäres Schuhwerk für alle anzubieten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Korb voll Espandrilles?

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Windmaschine: An!

Fönfrisur statt aufwendigem Hochstecken? Je nachdem an welche Küste es einen verschlägt, kann es zuweilen etwas windig sein. Darauf muss man sich vorbereiten. Es benötigt schließlich nicht unbedingt Sturmböen, um das Haarstyling auf den Prüfstand zu stellen. Da wird so manche Hochzeitsfrisur hinfällig. Zuverlässige Stylingprodukte oder ein eher natürlicher Look können Abhilfe schaffen. Aber auch Accessoires avec Schleier können schnell zur Herausforderung werden. Kopfschmuck mit weniger Angriffsfläche, wie zum Beispiel Blumenkränze oder kleinere Headpieces, ist in dem Fall die sicherere Wahl.

Wer aber gerade möchte, dass der Tüll effektvoll im Wind weht, für den könnte ein Cape zum Brautoutfit die richtige Wahl sein. Diese Alternative zum Schleier ist nicht nur ein modisches Statement, sie lässt sich auch sehr zuverlässig befestigen. Es gibt Modelle, die um den Hals gelegt werden, aber auch solche, die mit Schulterteilen am Träger des Kleides angebracht werden können.

Ein weiterer Punkt, der oft vernachlässigt wird: Beim Aufbau der Stuhlreihen und der Bühne sollte unbedingt die Windrichtung mit einbezogen werden. Sie spielt nicht nur beim Einlauf der Braut, sondern auch bei der Position des Paares während der Zeremonie eine Rolle. Vorteilhaft ist in beiden Fällen eine leichte Brise von vorne oder leicht seitlich und keinesfalls von hinten.

Strandhochzeit: Sound mit System

Meeresrauschen im Hintergrund? Das klingt romantisch, kann in der Realität aber eher störend als bereichernd sein. Wenn die Wellen nicht stimmungsvoll dahinplätschern, sondern tosend brechen, ist das für Surfer attraktiver als für Hochzeitsgesellschaften, die keinen Ton des liebevoll ausgearbeiteten Ehegelübdes verstehen können. In diesem Fall ist ein entsprechendes Soundsystem sinnvoll, das den Redner und das Brautpaar mit Mikrofonen verstärkt.

Gleiches gilt für eine eventuelle musikalische Untermalung. Wer übrigens vom weißen Flügel am Strand träumt, darf sich ohne ausuferndes Budget auf eine Enttäuschung gefasst machen: Salzige feuchte Luft, Sand und Wind sine eine absolu Horror-Kombi für dieses empfindliche Instrument und machen es im Anschluss nazuen Dann muss eben doch Jack Johnson mit senneur Gitarre anreisen? Zum Strand Vibe passt das ohnehin viel besser.

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