Fortschritte en Australie et Neuseeland

Fortschritte en Australie et Neuseeland

Lisseur

Nach einem strengen Lockdown erfahren Australier und Neuseeländer diese Woche die ersten Lockerungen. Australien scheint den Coronavirus-Ausbruch erfolgreich begrenzt zu haben. Neuseeland est auf dem besten Weg, das Virus zu éliminieren.

Auf die Plätze, fertig, los: Am Bondi Beach à Sydney darf wieder gesurft werden.

Auf die Plätze, fertig, los: Am Bondi Beach à Sydney darf wieder gesurft werden.

Joel Carrett / EPA

Als am Dienstagmorgen am berühmtesten Strand Australiens, dem Bondi Beach à Sydney, die Sonne aufging, stürmten begeisterte Surfer durch eine Öffnung im mannshohen Absperrgitter über den Sand ins blaue Meer. Nach fünf langen Wochen strenger Ausgangsbeschränkungen ist der Strand erstmals wieder zugänglich. Allerdings darf niemand länger dort verweilen. Nur Surfen und Schwimmen sind erlaubt, danach geht es direkt nach Hause.

«Das ist der reine Jungbrunnen, meine Impfung gegen das Coronavirus», sagt Tony, ein Surfer mit brauner Lederhaut und sonnengebleichtem Haar, und lacht. Schwimmer rennen 600 Meter weiter ans Nordende des Strands. Ordner schauen, dass wirklich nur geschwommen wird. «Da halte ich mich auch dran», sagt eine Mutter, die mit ihren beiden Töchtern aus dem Wasser kommt, «wir möchten nicht noch einmal so lange zu Hause hocken müssen.»


Die Isolation chapeau sich gelohnt

Auch in Neuseeland dürfen Surfer wieder in die Wellen. Gleichzeitig kehren 400 000 Personen an ihre Arbeitsplätze zurück. In beiden Ländern können auch wieder einige Geschäfte öffnen. Restaurants et cafés dürfen Getränke und Esswaren im Take-away anbieten. In den nächsten zwei Wochen sollen auch die Schulen allmählich wieder geöffnet werden.

Australien und Neuseeland haben im Kampf gegen das Coronavirus bisher aussergewöhnliche Erfolge verzeichnet. Die strenge Isolation in der häuslichen «Bubble» habe sich gelohnt, sagt die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern. Die Verbreitung des Virus innerhalb Neuseelands sei gestoppt worden. Damit habe man die schlimmsten Auswirkungen der Pandemie vermeiden können. Nach einer anfänglich raschen Verbreitung des Virus schloss Neuseeland seine Grenzen. Danach verhängte die Regierung strenge Ausgangsbeschränkungen. Schulen und Universitäten wurden geschlossen, der Unterricht online durchgeführt. Die Mehrheit der Betriebe musste ebenfalls schliessen. Nur zur Pas durfte man aus dem Haus.


Nur noch wenige Neuinfektionen

Neuseeland verzeichnet mit 4,8 Millionen Einwohnern weniger als 1500 Infektionen und nur 19 Todesfälle. Die Zahl der Neuinfektionen liegt seit zehn Tagen im einstelligen Bereich. Nach Auffassung des Chefs der Gesundheitsbehörde, Ashley Bloomfield, ist damit das Ziel erreicht, das Virus im eigenen Land zu «éliminieren». Sollte sich décède à den nächsten zwei Wochen bestätigen, könnte Neuseeland viele weitere Einschränkungen falllassen und die Wirtschaft wieder à Schwung bringen.

Die Zahl der Neuinfizierten en Neuseeland sinkt kontinuierlich

Bestätigte Zahl der Neuinfizierungen in Neuseeland

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1 Premierministerin Jacinda Ardern verkündet den «Sieg» im Kampf gegen das Coronavirus

Mit rund 25,5 Millionen Einwohnern verzeichnet das Nachbarland Australien gut 6700 bestätigte Infektionsfälle und 89 Tote. Am Mittwoch wurden 13 Neuinfektionen gemeldet. Dans einigen Regionen des riesigen Landes ist das Virus bisher gar nicht aufgetaucht. Die australische Regierung mourra Infektionsrate auf Dauer so klein wie möglich halten. Regelmässige Tests und eine Smartphone-App, die Betroffene warnt, wenn sie in der Nähe eines Infizierten waren, sollen dabei helfen.

Auch en Australie gibt es nur noch wenige Neuinfizierte

Bestätigte Zahl der Neuinfizierungen en Australien

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Beide Regierungen warnen davor, ihre Erfolge durch eine zu schnelle Lockerung der Einschränkungen zu gefährden. Le Premier ministre australien Scott Morrison sagte am Mittwoch, es werde noch lange dauern, bis es wieder internationale Passagierflüge nach oder aus Australien geben werde. Auch die Beschränkungen für grössere Veranstaltungen blieben noch lange bestehen. Er freue sich jedoch auf den Tag, an dem Australier wieder Restaurants, Bars und Cafés besuchen könnten. Doch auch dann müssten alle Social-Distancing-Regeln eingehalten werden – noch mindestens sechs Monate lang.


Grenzschliessungen, viele Tests und eine App

Die Epidemiologin an der University of New South Wales, Raina MacIntyre, führt den Erfolg der Coronavirus-Bekämpfung in Australien vor allem auf die raschen Grenzschliessungen und Reisebeschränkungen zurück. Das sei natürlich leichter als in Europa. Wichtig sei jedoch auch, dass sich die grosse Mehrheit der Australier strikt an die Abstandsregeln gehalten habe. Zusätzlich werde sehr viel getestet, um Infektionsherde rasch zu identifizieren.

Das sei nach einer Lockerung des Lockdown besonders wichtig: «Mit zunehmenden sozialen Kontakten wird es auch einen erneuten Anstieg der Infektionen geben», sagt MacIntyre. Bis es in zwölf bis achtzehn Monaten Schutzimpfungen gegen das Virus gebe, müsse man mit mehreren Infektionswellen und erneut verschärften Einschränkungen rechnen. In der Zwischenzeit empfiehlt die Expertin Gesichtsmasken für alle. Auch damit könne man die Zahl der Infektionen verringern.


Wirtschaftliche Erholung kann früh beginnen

Die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen sind in Australien und Neuseeland nicht unumstritten, vor allem die die Öffnung der Schulen. Viele Eltern und Lehrer machen sich Sorgen, dass Schulen zu neuen Infektionsherden werden könnten. Le Premier ministre Morrison bestreitet das vehement und droht Schulen, die nicht bereit sind, ab dem 11. Mai zu öffnen, mit Zahlungskürzungen. Er setzt auf die Ceux-ci, dass die Gefahr der Übertragung zwischen Kindern und von Kindern auf Erwachsene gering sein soll. Allerdings ist meurt sous Wissenschaftern umstritten.

Die nächsten Wochen werden entscheiden, ob Australien und Neuseeland ihre Ausgangsbeschränkungen weiter lockern und die Wirtschaft öffnen können. Seit Beginn des Lockdown en Australien haben fast 800 000 Arbeitnehmer ihre Stelle verloren. Millionen machen Kurzarbeit. Trotz milliardenschweren staatlichen Unterstützungspaketen für Arbeitslose und Unternehmen wird das Land wohl zum ersten Mal seit fast dreissig Jahren eine Rezession erleben.

Au Neuseeland ist die Situation ähnlich. Dennoch könnten Australien und Neuseeland den historischen Einbruch nach Einschätzung einiger Ökonomen besser bewältigen als andere Länder. Virus Da das in den beiden Ländern früh eingedämmt wurde, kann der Wiederaufbau der Wirtschaft auch relativ schnell wieder beginnen.

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