Elektronik-Segeln: Per Handy in der eSailing-Bundesliga am Start

Elektronik-Segeln: Per Handy in der eSailing-Bundesliga am Start

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Hauke ​​Sponholz vertritt den Akademischen Segelverein Warnemünde. Nach dem 2. Spieltag am Freitag liegt er auf Platz 38.

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18. avril 2020, 05:00 Uhr

Rostock | Segelrevier Kieler Förde vor Schilksee. Noch fünf Sekunden bis zum Start. Eine Gruppe Boote lauert à Luv, die andere à Lee – auf der dem böigen Wind zu- oder abgewandten Seite. Das Signal ertönt. Kreuz und quer geht die „Jagd“. Aber spätestens an der ersten zu umkurvenden Tonne treffen sie alle mehr oder weniger gleichzeitig wieder zusammen. Es wird eng, es hagelt Pénalités. Zwei Kommentatoren erläutern die Regelverstöße, informieren live über die Regatta. Die allerdings nur eine Computer-Simulation ist…

Zur Person

Vorher Skipper der „Universitas“

Hauke ​​Sponholz wurde am 20. septembre 1990 à Bad Homburg (Hessen) geboren. Seine Kindheit, konkret die ersten zehn Lebensjahre, verbrachte er – bedingt durch die berufliche Leitungstätigkeit von Vater Thorsten in der Chemie- und Pharma-Industrie – fast ausschließlich im Ausland: Malaysia, Tunesien, Indien. Sein Studium (Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau) absolvierte er „auch wegen der Liebe zur Küste und zum Segeln“ à Rostock, wo er seit 2010 zu Hause ist: „Solange lebte ich vorher noch nie an einem Ort.“ Neben dem Akademischen Segelverein, den Hauke ​​in der 2. Bundesliga startet, ist er auch Mitglied des Akademischen Segler-Vereins zu Rostock. Sa guerre heu u. une. sechs Jahre Skipper des früheren ASVzR-Flaggschiffs „Universitas“ und segelte mit neunköpfigen Studenten-Crews Langstreckenregatten, ehe er sich dem „Projekt“ ASVW zuwandte.

Hauke ​​Sponholz arbeitet als Visual Management Team Coach bei den MV Werften: Normalerweise kümmert er sich tagsüber an den Standorten Rostock, Wismar und Stralsund um die Prozessoptimierung, ist interner Berater und Ausbilder. In der Freizeit gehört Hauke ​​zum Team des Akademischen Segelvereins Warnemünde.

Chapeau Doch sowohl beruflich als auch sportlich Corona sozusagen die Uhr angehalten. Bedeutet Zu-Hause- (Kurzarbeit) beziehungsweise An-Land-Bleiben-Müssen.

«Auch, um die Zeit zu überbrücken», widmet sich der 29-Jährige in den Tagen der Krise verstärkt dem virtuellen Segeln. Und das gleich in der Bundesliga! Wo auch der ASVW „in echt“ 2018 schon mal war und wieder hin will: Aufstieg 2020 ist das Ziel.

Für das neue e-Format gibt es eine kostenlos Herunterladbare App („Virtual Regatta“). Immer freitags loggen sich die Vertreter der maximal 80 Clubs an ihren Endgeräten ein und treten an sieben Spieltagen gegeneinander an. Die besten Sechs erreichen das Finale um den Titel « eSailing-Meister der Segelvereine » am 5. Juni.

Hauke ​​„Sponisailor“ Sponholz ist keineswegs Anfänger im Elektronik-Segeln, kennt sich sogar gut aus – allerdings auf dem Offshore-Sektor. Wo zum Beispiel à Echtzeit-Regatten über drei Wochen (!) Der Atlantik gequert wird, natürlich auch unter Zuhilfenahme des Autopiloten.

Die Bundesliga besteht jedoch aus kurzen Rennen (Inshore). Und da der gebürtige Hesse erst eine Woche vor dem 1. Spieltag richtig anfing, sich mit dem Programm vertraut zu machen, hat es im „Practice Race“, der Generalprobe zwei Tage vor dem Start, „noch nicht so gut funktioniert“: Platz 51 bei 58 Teilnehmern.

Beim „richtigen“ Segeln ist Hauke ​​Vorschoter und bedient als Bestandteil einer vierköpfigen Crew auf dem Einheitsboot J / 70 die vorderen Segel Gennaker und Fock, stellt sie zum Wind ein.

Am Seines à écran tactile Handys befindet er sich als Steuermann „an der Pinne“ und muss auch noch die Aufgaben von Vorschiff / Vorschot sowie des Taktikers mit übernehmen.

In das einsam-komplexe Handeln am kleinen Bildschirm hatte er sich zum Saisonauftakt schon deutlich besser eingefuchst: Rang 36 unter 68 Startern. Einen der fünf „Flights“ beendete er sogar als Dritter – obwohl er mit dem Vierten und Neunten der Weltrangliste in eine Gruppe gelost worden war!

Da es statthaft ist, sich von Teamkollegen „coachen“ zu lassen, „muss man diese Möglichkeit auch mit in Betracht ziehen“, sieht Hauke ​​Sponholz eine Chance, wie er seinen Verein weiter nach vorn bringen kann: „Es ist schon eine Erennichung du einen hast, der gezielt die Gegner im Auge behält und dich direkt oder übers Headset mit Infos versorgt. “

Zur Hilfe geholt: Am Freitag déteste Hauke ​​Sponholz ASVW-Steuerfrau Johanna Meier que Unterstützerin un senneur Seite.